Home Region In-/Ausland Sport Rubriken Agenda
Sport Regional
13.12.2021

Randy Krummenacher wechselt in die Langstrecken-WM

Freut sich auf die Herausforderungen in der Supersport-WM: Randy Krummenacher. Bild: Randy Krummenacher
Randy Krumnenacher verlässt das Fahrerlager der World Superbike und wechselt zum Team WOJCIK in der Langstrecken-WM.

Nachdem Randy Krummenacher vor ein paar Tagen bekanntgegeben hat, dass er die Zusammenarbeit mit dem CM Racing Team beendet (Zürioberland24 berichtete), ist nun klar, wohin es ihn zieht: Er startet mit dem Team WOJCIK auf einer Yamaha YZF-R1 in der Langstrecken-WM.

Randy Krummenacher verlässt das Fahrerlager der World Superbike, wo er 2019 den Weltmeistertitel in der Supersport 600 gewonnen hat.
Nach zwei Saisons mit Problemen, in denen die Resultate nicht mit den Erwartungen des Schweizer Piloten übereinstimmten, hat er sich in den letzten Tagen zu diesem Schritt entschlossen, wie er gestern mitteilte.

Eingesprungen für den verletzten Luca Berardi

Krummenacher sprang gegen Ende dieser Supersport-Saison im CM Racing Team für Luca Berardi ein, gewann in Barcelona und beendete die Saison mit zwei achten Rängen in Indonesien. Er plante 2022 weiterzumachen, aber die beiden Parteien konnten sich nicht einigen. Krummenacher entschied sich, mit dem italienischen Team keinen Vertrag mehr zu unterschreiben.

«Glücklicherweise meldeten sich andere Interessenten», schreibt er in seiner MIttielung und bestätigt, dass er nun einen Vertrag mit dem Team Wojcik unterzeichnet hat, um auf einer Yamaha YZF-R1 in der Langstrecken-WM 2022 zu starten. Es sei zudem wahrscheinlich, dass er an einer nationalen Meisterschaft teilnehmen werde. Details dazu würden in naher Zukunft bekanntgegeben.

Die Chance ergriffen

Er habe einige harte Wochen hinter sich, «aber glücklicherweise kehrt nach einem Sturm immer Ruhe ein.» Nachdem er sich entschieden hatte, den vom Team CM angebotenen Vertrag nicht zu unterschreiben, habe er wieder begonnen, sich umzusehen und sei dabei auf Chancen gestossen, die er zugunsten der Supersport-WM nicht ergriffen habe. «Nun packte ich sie natürlich, weil ich glaube, dass ich hier die neue Motivation finden werde, die ich benötige. Ich mag die Langstrecken-WM, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, weil ich 2019 im 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Gelegenheit hatte, Ersatzfahrer zu sein.»

«Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, in der Nacht Rennen zu fahren, und das Management von Zeit und Erholung ist eine besondere Herausforderung. »
Randy Krummenacher

Eine besondere Herausforderung

Es sei eine ganz besondere Atmosphäre, in der Nacht Rennen zu fahren, so Krummenacher. Und das Management von Zeit und Erholung sei eine besondere Herausforderung. «Ich freue mich nicht zuletzt darauf, mit der Yamaha YZF-R1 im Team Wojcik zu fahren, das ich sowohl menschlich als auch fachlich für ein grossartiges Team halte.» Neben der Langstrecken-WM werde er voraussichtlich noch an einer weiteren Meisterschaft teilnehmen, mehr könne er dazu aber im Moment nicht sagen.

«Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich bisher unterstützt haben und das auch weiterhin tun. Und ich bedanke mich beim Team Wojcik und allen, die dieses neue Projekt möglich gemacht haben.»
Randy Krummenacher
Zürioberland24/Toggenburg24