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Leserbrief
Magazin
06.04.2021

«Covid und Klimawandel macht uns allen Angst»

Daniel Ast: «Die CO2-Emissionen sind im März – Mai 2020 weltweit nur um 17% zurückgegangen – 45% wären nötig.» Bild: Linth24
Ein Linth24-Leser sagt, dass der zu kleine Rückgang der CO2-Emissionen während Corona uns zeige, dass Alleingänge im Hinblick auf die CO2-Reduktion völlig wirkungslos seien.

«SARS-CoV-2 und der Klimawandel betreffen uns alle. Beide Themen erzeugen Ängste. Viren und CO2 (die angeblich meistgefürchtete gasförmige Substanz) sollten uns wieder zu einem offenen Diskurs zurückführen. Wir brauchen Fakten aus verschiedenen Quellen, um uns konstruktiv an Diskussionen um Schutzmassnahmen beteiligen zu können. Wie gross sind die Notstände wirklich? Wo liegen die wahren Ursachen? Warum kann uns gegen SARS-CoV-2 nur die Impfung helfen? Die Corona-Lockdowns haben uns bezüglich CO2 folgendes gezeigt:

1. Die CO2-Emissionen sind im März – Mai 2020 weltweit nur um 17% zurückgegangen – 45% wären nötig.

2. Die massiven weltweiten Einschränkungen hatten keinen messbaren Einfluss auf die CO2-Konzentration. Sie lagen in der jährlichen Schwankungsbreite.

Globales Handeln ist angesagt

Das «Corona-Experiment» zeigt uns, dass Alleingänge im Hinblick auf die CO2-Reduktion völlig wirkungslos sind. Es ist klar, dass wir etwas tun müssen. Globales Handeln wird zum Ziel führen. Wie gut sind die Klimamodelle wirklich? Welches ist das richtige Tempo bei der Dekarbonisierung? Wer verfolgt welche Interessen? Die Politik sollte sich vermehrt mit den unerwünschten Wahrheiten befassen.»

Daniel Ast, Siebnen SZ