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Ebnat-Kappel
25.11.2022

Tour de Suisse Women kommt ins Toggenburg

Sepp Giger und Christian Spoerlé vom lokalen OK unterschreiben mit Tour-Direktor Olivier Senn die nötigen Verträge. Bild: zVg
Ebnat-Kappel wird Etappen- und Schlussort der Schweizer Radrundfahrt der Frauen.

Am 19. und 20. Juni 2023 steht Ebnat-Kappel ganz in Zeichen des Radsports. Am Montagabend endet die dritte Etappe der Tour de Suisse Women in Ebnat-Kappel. Am Dienstag starten die Fahrerinnen zu einer Etappe durch das Toggenburg mit Start und Ziel im Doppeldorf.

Seit der Vertragsunterzeichnung von Anfang November ist klar: Die Tour de Suisse Women kommt im kommenden Juni ins Toggenburg. Und das nicht nur für einen kurzen Abstecher. Nein, Ebnat-Kappel ist ein so genannter Hub. Das bedeutet konkret, dass die dritte Etappe der Rundfahrt für die Radfahrerinnen nach Ebnat-Kappel führt und die vierte und letzte Etappe sowohl in Ebnat-Kappel beginnt als auch endet. Wo die Strecke an diesem Tag durchführen wird, ist noch nicht bekannt. Die hügelige Gegend im Toggenburg biete den Fahrerinnen aber viel Abwechslung und einige Herausforderungen, heisst es beim OK.

Das Organisationskomitee ist seit kurzem mit der Planung beschäftigt. Es braucht nicht nur die Infrastruktur, um den Fahrerinnen auf der Strecke und im Ziel- und Startbereich die nötige Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Auch für die zahlreichen Fans und die Sponsoren muss gesorgt sein. Das OK ist bestrebt, die Ankunft der wichtigsten Radrundfahrt der Frauen in der Schweiz in ein stimmiges Rundumprogramm zu packen, das nicht nur den Radfans einiges bieten wird. Mehr dazu wird in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

Die Freude bei den Organisatoren der Tour de Suisse Women ist gross, dass der Event erstmals ins Toggenburg führten wird. "Ein Hub im wunderschönen Toggenburg bedeutet eine grosse Aufmerksamkeit für den Radsport und die Tour de Suisse Women, sagt Tour-Direktor Olivier Senn.

Die Tour de Suisse der Frauen wird 2023 zum dritten Mal ausgetragen. Die Teilnahme von bekannten Fahrerinnen wie Jolanda Neff, Marlen Reusser und Linda Indergand, die alle Olympia- und WM-Medaillen gewonnen haben, zeigt, dass das Rennen der UCI Pro Series einen wichtigen Stellenwert für die Profis hat. Im vergangenen Jahr waren rund 175 Fahrerinnen am Start.

pd