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Kirchberg
16.01.2026

Interview zum Jahresbeginn

Gemeindepräsident Roman Habrik und Schulpräsidentin Dominique Dupont.
Gemeindepräsident Roman Habrik und Schulpräsidentin Dominique Dupont. Bild: Gemeinde Kirchberg
Im Interview ziehen Gemeindepräsident Roman Habrik und die neue Schulpräsidentin Dominique Dupont, die im vergangenen Jahr bereits als Gemeinderätin tätig war, Bilanz über das erste Jahr der Legislaturperiode 2025–2028.

Sie berichten von ihren persönlichen Höhepunkten und geben einen Ausblick auf die Aufgaben und Herausforderungen, welche die Gemeinde im neuen Jahr erwarten.

Wie haben Sie die Feiertage verbracht? Roman Habrik: Die freien Tage Ende Jahr sind immer Familientage mit Christbaumschmücken, verschiedene Weihnachtsfeiern mit der Familie, einige Tage Skifahren, aber auch ein paar Tage ohne Programm geniessen und einfach abschalten. Dominique Dupont: Meine zwei erwachsenen Kinder kamen zu Besuch. Darüber freue ich mich jeweils sehr. Weihnachten ist bei uns das Fest der Familie. Bereits bei den Vorbereitungen wird mitgeholfen. Zwischen den Feiertagen gab es aber auch immer ruhige Momente. Dafür bin ich ebenfalls dankbar. 

Das erste Jahr der Legislaturperiode 2025- 2028 mit dem neu zusammengesetzten Gemeinderat ist vorüber. Wie läuft die Zusammenarbeit? Roman Habrik: Wir sind ein wirklich gutes Team. Wir haben die verschiedenen Aufgaben nach Interessen und Kompetenzen sinnvoll aufgeteilt. Wir wollen nicht alle dasselbe, aber immer das Beste für die Gemeinde. Ich habe echt Freude, wie gut die Zusammenarbeit im Rat funktioniert. Ich denke, das merken auch unsere Einwohnerinnen und Einwohner. Dominique Dupont: Ich nehme die Zusammenarbeit als sehr wertschätzend und zielführend wahr. Wir kooperieren gut. Jede Person hat ihre Stärken und kann diese einsetzen. So ist der Gemeinderat ein Gremium, dessen Leistung als Ganzes mehr ist als die Summe seiner Teile. 

Welches Projekt oder Ereignis im vergangenen Jahr hat Ihnen persönlich besonders Freude bereitet? Roman Habrik: Die Baubewilligung für die Erneuerung und die Erweiterung des Sonnegrunds war ein besonderer Meilenstein. Darauf haben wir viele Jahre hingearbeitet. Die BewohnerInnen und die Mitarbeitenden freuen sich nun riesig auf den Spatenstich im Februar. Dominique Dupont: Meine Wahl ins Schulpräsidium unserer tollen Gemeinde hat mich sehr gefreut. In der Vorbereitung dazu habe ich hilfreiche Unterstützung erfahren. Ein Netz an Beziehungen und Kontakten ist einfach unglaublich viel Wert. Dann haben mich die vielseitigen Projekte der Schulen Kirchberg und das Projekt «Wunschbaum» des Familienzentrums sehr gefreut. Sie zeigen die Stärken unserer gemeindeeigenen Organisationen und bringt die Menschen zusammen.

Worauf freuen Sie sich in Ihrer Rolle als Gemeindepräsident, resp. Schulpräsidentin in diesem Jahr? Roman Habrik: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dominique Dupont. Wir arbeiten gut als Team zusammen und können so gemeinsam sicher einiges bewirken. Ich freue mich auch immer auf die verschiedenen Anlässe mit persönlichen Begegnungen mit verschiedenen Einwohnerinnen und Einwohnern. Dominique Dupont: Ich freue mich ausserordentlich, gemeinsam mit der Bildungskommission und den Mitarbeitenden der Schule die Qualität der Schule weiter aufrecht zu erhalten und weitere zu entwickeln. Ganz im Sinne unserer Leitgedanken soll die Schule in Zusammenarbeit mit allen an der Förderung Beteiligten die Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft stärken. 

Welche Herausforderungen sehen Sie in Ihrer Arbeit für Kirchberg im 2026? Roman Habrik: Nicht nur in vielen anderen Gemeinden, auch bei uns wird der finanzielle Spielraum enger. Viele Aufgaben könnten wir effizienter erledigen, wenn wir sie regional gemeinsam und einheitlich erledigen. Das bedeutet aber Veränderungen, die nicht immer einfach umzusetzen sind. Dominique Dupont: Grundsätzlich sehe ich Herausforderungen positiv entgegen, denn sie sind eine Chance daran zu wachsen. Im Bereich der Bildung werden die wachsenden sonderpädagogischen Bedürfnisse und entsprechenden Massnahmen zu bewältigen sein. Mit den Massnahmen des Entlastungspakets des Kantons werden die Kosten für die Gemeinden erhöht. Auf die weitere Arbeit in der Schulraumplanung mit den dazugehörigen Herausforderungen freue ich mich ebenfalls. Ich vertrete die Grundhaltung, dass Entwicklung und Mut zur Veränderung uns weiterhelfen, dem gegenüber Stillstand ein Rückschritt darstellt.

Was wünschen Sie sich für die Gemeinde Kirchberg für das neue Jahr? Roman Habrik: Dass die Frage der Schulraumplanung – gemeinsame Oberstufe oder nicht – konstruktiv diskutiert wird und sich bei einer hohen Bevölkerungsbeteiligung eine einigermassen klare Mehrheit ergibt. Dominique Dupont: Ich wünsche uns, dass wir unseren Auftrag als Gemeinde weiter wirtschaftlich, sozial und umweltverträglich umsetzen können. Die Mitarbeitenden der Gemeinde leisten einen tollen Job und halten so die Zahnräder unserer Gemeinde am Laufen. Das verdient Anerkennung.

Welche Botschaft möchten Sie den Einwohnerinnen und Einwohnern von Kirchberg für das neue Jahr mitgeben? Roman Habrik: Die Mitarbeitenden in unserem Team setzen sich mit Herzblut für unsere Gemeinde ein. Das verdient Anerkennung. Aus einer Adventsgeschichte habe ich mitgenommen, dass ein bisschen Nachsicht vielleicht das schönste Geschenk ist, das man dieses Jahr weitergeben kann. Dominique Dupont: Keep going!

Gemeinde Kirchberg / Toggenburg24
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