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Nesslau
16.08.2022
15.08.2022 18:16 Uhr

Das 1. Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpi war ein voller Erfolg

Bei schönem Wetter und einer wundervollen Bergkulisse spielten die Mannschaften am 1. Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpi. Bild: Gabriel Baal
Das Highlight des Ennetbühler Sommerfestes begeisterte Zuschauer und Mannschaften.

"Einfach Spass haben"

Das Grümpi kam bei den Mannschaften sehr gut an. Jasmina Germann und Nicole Lieberherr, beide aus Lichtensteig und Mitglieder des Teams "Schnupf, Schnaps und Edelwyss", sagen: "Das Bschöttirohr-Grümpi ist eine coole Idee. Die Leute sind nicht angefressen, sondern haben einfach Spass". Der Teamchef von "Schnupf, Schnaps und Edelwyss", Christian Lusti aus Ennetbühl, ergänzt (während er mit seiner Mannschaft einen Appenzeller-Schnaps geniesst): "Wir haben tapfer gekämpft, sind aber leider in der Vorrunde ausgeschieden. Dafür können wir nun unserem Teamnamen alle Ehre machen".

Das Team "Schnupf, Schnaps und Edelwyss" Bild: Gabriel Baal

Der Wanderpokal geht nach Nesslau 

In einem spannenden Final gewinnt das Team "Chlapfgatter Köbi", bestehend aus Mitgliedern des UHC Nesslau Sharks, gegen das Team "Brander Dach" aus Neu St. Johann. Bereits nächstes Jahr können sie ihren Pokal am 2. Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpi verteidigen. 

Die Mannschaft "Chlapfgatter Köbi" aus Nesslau gewann das 1. Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpi. V.l.n.r.: Obere Reihe: Adrian Gebert, Roman Bischof, Marco Moser, Untere Reihe: Stefan Kuratli, Jan Grob und Köbi Tischhauser. Alle sind Spieler beim UHC Nesslau Sharks. Bild: Gabriel Baal

Gemütlicher Ausklang mit Festwirtschaft und Bar

Zwischen den Turnierpausen spielte Jan Hartmann aus Nesslau auf seinem Schwyzerörgeli. Nach dem Rangverlesen lauschten Zuschauern und Teilnehmer den Klängen der Musikgesellschaft Wintersberg. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgte ein Grill- und Getränkestand mit verschiedenen Köstlichkeiten. Gegen Abend verlagerte sich das Geschehen zusehends in die im Innenraum des angrenzenden Gebäudes aufgebaute Bar. Bis spät in die Nacht hinein wurde dort das Sommerfest Ennetbühl weitergefeiert.

OK-Mitglied Fredi Lusti bei der Rangverkündigung. Bild: Gabriel Baal

Toggenburg24 hat mit Werner Lusti, OK-Präsident des 1. Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpi, ein Interview geführt:

Werner, wie ist die Idee entstanden, ein Bschöttirohr-Grümpi zu veranstalten?

Die Idee ist ursprünglich in den Jahren 1998/99 entstanden. Wir waren in Kleinweiler im Oberallgäu zu Gast und haben dort an einem Bschöttirohr-Grümpi teilgenommen. Dieses Spiel ist mir lange im Kopf geblieben und als wir mit der Planung des Ennetbühler Sommerfestes begannen, haben wir in der OK-Sitzung die Idee eines Bschöttirohr-Grümpis diskutiert und uns dafür entschieden.

War es viel Aufwand für dich und das OK-Team, ein Bschöttirohr-Grümpi zu organisieren?

Es war sicherlich viel Aufwand. Die ganze Planung war relativ kurzfristig. Das OK-Team hat sich im Mai 2022 zur ersten Sitzung getroffen. Matthias Wickli hat anschliessend die Spielfelder designt und hergestellt. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Das OK hat seinen Ursprung in der Musikgesellschaft Ennetbühl. Alle OK-Mitglieder sind auch Mitglieder in der Musikgesellschaft Ennetbühl.

Wie viele Mannschaften haben am Turnier teilgenommen?

Wir haben die Maximalzahl an Mannschaften dieses Jahr auf 16 festgesetzt. Erfreulicherweise haben wir 16 Anmeldungen erhalten und konnten das Turnier in Vollbesetzung durchführen.

Von woher kamen die Teilnehmer?

Hauptsächlich aus dem Toggenburg, insbesondere aus der Gemeinde Nesslau. Vier Teams sind befreundete Musikgesellschaften aus Libigen, Wintersberg und Nesslau. Besonders gefreut hat uns, dass auch eine Mannschaft aus Kleinweiler (Oberallgäu) an unserem Turnier in Ennetbühl teilgenommen hat.

Führt ihr das Bschöttirohr-Grümpi nächstes Jahr wieder durch?

Ich denke schon, dass wir es nächstes Jahr wieder durchführen werden. Der Pokal ist ja auch als Wanderpreis konzipiert.

Redaktion Toggenburg24