Ende Februar konnte das neuformierte Duo den Schweizer Cup-Titel feiern. Nun folgte am vergangenen Samstag in Liestal auf souveräne Weise der Schweizer Meister-Titel in der NLA.
Als Leader stieg Pfungen mir drei, vor Mosnang mit zwei und Altdorf 2 mit einem Bonuspunkt aus den Qualifikationsrunden in das spannende Finalturnier. Zaugg/Schönenberger mussten sich bis zum Finalturnier in 38 Spielen (Cup und Meisterschaft) erst einmal als Verlierer vom Platz und ausgerechnet im ersten Finalturnier gegen Pfungen.
Spannung pur
Das zweite Finalturnier blieb dann offen und spannend bis zur letzten Minute. Mosnang starte mit knappen Siegen, 3:2 gegen Winterthur und 2:1 gegen Altdorf 2 ins Turnier. Klarer dann der Sieg mit 5:2 gegen Altdorf 1. Zum grossen Knaller avancierte dann die letzte Partie zwischen Mosnang und Pfungen. Die Toggenburger agierten agiler, technisch versierter und vor allem mit einem unbändigen Willen der zum Erfolg führte. Dank dem klaren und verdienten 6:4-Sieg zogen die Mosliger an Pfungen vorbei auf das Gold- und Titelpodest. Den dritten Rang sicherte sich zum dritten Mal in Folge Altdorf 1 mit Simon Marty und Claudio Zotter. Altdorf 2 (Beda Planzer/Fabian Hauri) und Winterthur (Tim Russenberger/Roman Baumann) belegten die Plätze vier und fünf.
Nach einer Durststrecke
Seit knapp 30 Jahren spielt Lukas Schönenberger für den RM Mosnang und ist mit Leidenschaft seit Jahren das Aushängeschild des Toggenburger Traditionsvereins. Andreas Zaugg spielt seit seiner Kindheit für den VC Oftringen. «Als letztes Jahr, nach zwei Jahren Unterbruch die Anfrage aus der Ostschweiz kam, habe ich spontan zugesagt. Nun trainieren wir abwechselnd in Mosnang und Oftringen und nehmen einen enormen Aufwand auf uns», so Andreas Zaugg. Für die beiden ist nach dem Cup-Sieg der Titel das Tüpfchen auf dem «i» und ein grandioser Lohn für das Engagement. Da für heuer die WM in Stuttgart bereits abgesagt und auf 2021 verschoben wurde, müssen sich die Mosliger gedulden, und in der Meisterschaft nochmals zu reüssieren um dann nach WM-Medaillen zu greifen.