Die Wattwilerinnen starten verkrampft in den ersten Satz, können einen Dreipunkterückstand bei 7:4 bis zum Schluss nicht korrigieren. Oft sind die Toggenburgerinnen am Ball am Block, können aber nicht punkten uns Aadorf spielt oft kurze Bälle am Netz. Die Rallys gehen in diesem Satz mehrheitlich an Aadorf. Für Wattwil ist viel Aufwand notwendig, auch weil die Annahmen nicht optimal sind. So gewinnt das Heimteam den ersten Durchgang mit 25:20.
Ballwechsel werden länger
Toggenburg kann im zweiten Durchgang mit 2:7 vorlegen. Generell werden die Ballwechsel noch länger jetzt, ein Hin und Her herrscht. Toggenburg muss viel Aufwand betreiben. Aadorf verteidigt mit letzter Kraft. Toggenburg braucht in der Folge zu viele Bälle bis zum Punkt und im Angriff unterlaufen Toggenburg zu viele Fehler. So steht es bei 10:10 und 17:17 zweimal Einstand. Aadorf kann aber in der Folge vorlegen. Die Nervosität ist nun merklich und die Hektik macht das Spiel zwar spannend, aber weniger gehaltvoll. Aadorf holt jeden Ball und kann so bei 24:23 gerade noch mit letzter Kraft auf 25:23 stellen.
Matchdemo im dritten Satz
Im dritten Satz zieht Toggenburg auf allen Positionen seine Register und lässt den Gegnerinnen praktisch nur bei Eigenfehlern Punkte zu. Tolle Services, schöne Angriffe und totale Präsenz am Netz lassen nichts zu. Das Verdikt lautet somit klar und deutlich 10:25. Toggenburg ist zurück im Spiel.
Im vierten Durchgang entwickelt sich das Spiel definitiv zum Hitchcock-Abend. Die Hektik nimmt wieder zu. Toggenburg liegt plötzlich sechs Punkte in Rückstand. Toggenburg kommt mit guten Services zum Einstand 21:21. Dann wieder zum 23:23 und 24:24. Toggenburg hat zwei Satzbälle bei 24:25 und bei 25:26. Doch Fehler im Angriff verhindern den Satzgewinn. Zwar stellt Cara Lewis noch zum 27:27, aber mit einem Fehler von Toggenburg, einem Angriff ins Out über die Pipe, kann Aadorf das Spiel mit 29:27 und 3:1 gewinnen und zieht in den Viertelfinal in zwei Wochen ein.