Der verspätete Spielbeginn wegen starken Schneefalls mag ungewöhnlich gewesen sein, diente jedoch keineswegs als Ausrede für einen insgesamt enttäuschenden Abend.
Sharks phasenweise in gewohnter Form
Die Nesslau Sharks unterliegen auswärts in Basel – ein Spiel, das ebenso gut anders hätte ausgehen können. Die Sharks gerieten früh mit 0:2 in bis in die erste Drittelspause in Rückstand. Die Gäste konnten sich aber nach wiederanpfiff, durch Kampfgeist und Spielqualität wieder ins Spiel zurückarbeiten und den Ausgleich zum 2:2 erzielen. Nach nur gerade 5 gespielten Minuten im Mitteldrittel watt ehen die Sharks mit ihren beiden Treffern von Vero Loudova und Tami Grob wieder zurück im Spiel.
Die Sharks fanden nur phasenweise zu ihrer gewohnten Form. Hoffnung keimte auf – doch sie hielt nicht lange, denn dann riss der schwarz-weisse Faden: Individuelle Fehler, fehlende Abstimmung und ungewohnte Lücken in der Defensive führten dazu, dass Basel bis zur zweiten Pause das Score auf 5:2 erhöhten. Basel nutzte diese Nesslauer Unsicherheit eiskalt aus und zog bis zur zweiten Drittelspause deutlich davon. Im Schlussdrittel schafften es die Toggenburgerinnnen nicht, die hohe Hypothek Wett zu machen – im Gegenteil; Basel erhähte in der 49. Minute auf 6:2.
Mit dieser Niederlage auf Rang 5
Die Sharks waren dennoch bemüht, fanden aber keinen Weg zurück. Ein Highlight aus Sicht der Gäste war das sehenswerte Tor durch Nova Brändle in Überzahl zum 3:6 Endstand kurz vor Schluss – ein schöner Lichtblick in einem ansonsten durchzogenen Auftritt. Joy Schöni im Tor der Gäste zeigte eine starke Leistung mit mehreren sehenswerten Paraden, war bei den Gegentreffern jedoch machtlos. Trotz der deutlichen Niederlage, hatte Nesslau keineswegs Chancenmangel: Mehrere Aluminiumtreffer – unter anderem Latte und Pfosten – verhinderten eine mögliche Wende.
Hätten die Sharks die gleiche Effizienz wie Basel gezeigt, wäre ein Punktgewinn absolut realistisch gewesen. Mit dieser Niederlage rutschen die Sharks auf Rang 5. Die fünfte Playoff-Teilnahme im Folge ist bereits gesichert, doch das Heimrecht liegt aktuell ausser Reichweite.
Drei Spiele bleiben, um mit Entschlossenheit und Treffsicherheit die letzten neun Punkte zu holen – und sich doch noch den Heimvorteil zu sichern.