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St. Gallen
16.01.2026

Kulturplattform «kklick» wächst über die Grenze hinaus

Mit dem Beitritt des Fürstentums Liechtenstein können ab 2026 auch liechtensteinische Kulturinstitutionen ihre Angebote auf «kklick» veröffentlichen und vom bestehenden Netzwerk profitieren.
Mit dem Beitritt des Fürstentums Liechtenstein können ab 2026 auch liechtensteinische Kulturinstitutionen ihre Angebote auf «kklick» veröffentlichen und vom bestehenden Netzwerk profitieren. Bild: Fahnenfabrik Sevelen AG
Das Fürstentum Liechtenstein beteiligt sich ab 1. Januar 2026 an der interkantonalen Kulturvermittlungsplattform «kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz» und erweitert damit die bisherige Zusammenarbeit der Ostschweizer Kantone erstmals über die Landesgrenze hinaus.

Seit über zehn Jahren besteht «kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz» erfolgreich als zentrale Plattform für schulische Kulturvermittlung. Die Plattform bündelt Vermittlungsangebote aus allen Sparten, erleichtert Lehrpersonen die Suche nach passenden Projekten und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kulturinstitutionen.

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kultur zu ermöglichen und die kulturelle Bildung nachhaltig zu fördern.

Erweiterung des Netzwerks über die Landesgrenze hinaus

Mit dem Beitritt des Fürstentums Liechtenstein können ab 2026 auch liechtensteinische Kulturinstitutionen ihre Angebote auf «kklick» veröffentlichen und vom bestehenden Netzwerk profitieren. Gleichzeitig erhalten Schulen im Fürstentum Zugang zu den bestehenden Vermittlungsangeboten aus der Ostschweiz.

Die neue Partnerschaft knüpft an bestehende Kooperationen zwischen dem Kanton St.Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein an. Dazu zählt unter anderem das Programm «Freifahrt Kultur», das im Sommer 2024 gestartet wurde.

Dieses ermöglicht Schulklassen aus dem Kanton St.Gallen zweimal jährlich eine kostenlose Anreise mit dem öffentlichen Verkehr zu Kulturinstitutionen. Die Fahrten können direkt über «kklick» gemeinsam mit dem gewünschten Vermittlungsangebot gebucht werden.

Die bestehende Trägerschaft der Kantone Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau begrüssen den Beitritt des Fürstentums Liechtenstein und sieht in der erweiterten Zusammenarbeit einen klaren Mehrwert für die kulturelle Bildung in der Region.

Anschluss an bestehende Geschäftsstelle

Das Projekt wird von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau als Mandat vergeben und derzeit von der Wirkpunkt GmbH unter der Geschäftsführung von Kati Michalk und Richi Küttel wahrgenommen.

Die Mandatsnehmerin betreut die beiden Geschäftsstellen Appenzell Ausserrhoden–St.Gallen sowie Thurgau. Das Fürstentum Liechtenstein wird sich ab 2026 der Geschäftsstelle Appenzell Ausserrhoden–St.Gallen anschliessen.

pd/ako/toggenburg24
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