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Nesslau
18.11.2022

Keine Verbindungsstrasse zwischen Schlatt und Ämelsberg

Symbolbild Gemeindehaus Nesslau Bild: Gemeinde Nesslau
Von einer Verbindung zwischen den beiden Aussengegenden muss - wie bereits 1996 - abgesehen werden.

Im März hat die Gemeinde Nesslau die Bevölkerung informiert, dass der Gemeinderat die umfangreiche Sanierung der Schlattstrasse zurückgestellt hat, um die Machbarkeit einer Verbindungsstrasse zwischen Schlatt und Aemelsberg zu prüfen. Die verschiedenen Abklärungen sind abgeschlossen. Von einer Verbindung zwischen den beiden Aussengegenden muss - wie bereits 1996 - abgesehen werden.

Geprüft wurde der Bau einer Gemeindestrasse zweiter oder dritter Klasse, wobei erstere rechtlich kaum realisierbar wäre. Hinzu kommt, dass Gemeindestrassen zweiter Klasse dem allgemeinen Motorfahrzeugverkehr offenstehen. Dies würde bedeuten, dass der Freizeitverkehr, insbesondere wohl derjenige von Motorrädern, über die Gebiete Schlatt und Aemelsberg erheblich zunehmen würde, was wohl nicht im Sinne der betroffenen Einwohnerschaft ist. Eine Gemeindestrasse dritter Klasse steht dem Durchgangsverkehr nicht offen und ist nur Berechtigten bzw. Zubringern und den direkten Anwohnern zugänglich. Letztere tragen die Kosten für den Bau und Unterhalt der Strasse. Für eine Gemeindestrasse dritter Klasse muss ein Verbot für den allgemeinen Motorfahrzeugverkehr erlassen werden können.

Nicht ausschlaggebend, aber erschwerend kommt hinzu, dass das in Frage kommende Gelände für einen Strassenbau herausfordernde geologische Verhältnisse aufweist (Quellen, Rutschgebiet). Aufgrund dieser Ausgangslage wird das Projekt für die Sanierung der Schlattstrasse wieder aufgenommen. Geplant ist ein Baubeginn im nächsten Frühjahr.

Gemeinde Nesslau/Toggenburg24