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Kantone
11.11.2020

Aktionsbündnis Urkantone kritisiert Corona-Massnahmen

Das «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik» ist eine wachsende Gruppe von Menschen, die sich kritisch mit der Corona-Politik auseinandersetzt. (Foto: Andrea Zgraggen)
Das «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik» ist eine wachsende Gruppe von Menschen, die sich kritisch mit der Corona-Politik auseinandersetzt. (Foto: Andrea Zgraggen) Bild: Andrea Zgraggen
Aus Protest gegen die verschärften Corona-Massnahmen haben sich Personen aus der Innerschweiz im «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik» zusammengeschlossen.

Bei diesem «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik» handelt es sich um eine wachsende und gut vernetzte Gruppe von über 200 Menschen, die sich kritisch mit der Corona-Politik auseinandersetzen.

«Massive Einschränkungen der Grundrechte»

Das Aktionsbündnis folgt einer starken Überzeugung. Diese Corona-Politik, so das Bündnis, basiere auf bedeutungslosen «Fallzahlen», bei denen es sich nur um PCR-Testpositive handle, und auf dem massenhaften Testen von Gesunden und Symptomlosen. Es gebe keinen Nachweis dafür, dass die bisher getroffenen einschränkenden Massnahmen wie Lockdown oder Maskenpflicht eine relevante Wirkung haben. «Die massiven Einschränkungen der Grundrechte, des sozialen und kulturellen Lebens und die verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft (es trifft vor allem den Mittelstand und die Selbständigen!) sind unverhältnismässig, übertrieben, kontraproduktiv und schädlich», schreibt das Aktionsbündnis.

Menschenverstand & Eigenverantwortung

Das Aktionsbündnis fordert den Stopp der «unsinnigen und schädlichen Massnahmen» und stattdessen die Anwendung des schwedischen Modells. Mit dem Berner Professor und Immunologen Beda M. Stadler fordert das Bündnis: «Risikogruppen schützen und alle anderen in Ruhe lassen!»

Das Aktionsbündnis setzt auf Augenmass, gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung: «Unser Land darf nicht wegen einer Infektionskrankheit, die unabhängige Mediziner und Epidemiologen mit einer mittelschweren Grippe vergleichen, in ein Gefängnis verwandelt werden.»

Freie Diskussion und sachliche Aufklärung

Das Aktionsbündnis Urkantone kritisiert die Stimmungsmache gegen Kritiker, die heute noch den Mut haben, in der Öffentlichkeit zu ihrer Meinung zu stehen. «Wir fordern eine freie Diskussion und sachliche Aufklärung der Bevölkerung, und planen eigene Veranstaltungen mit Experten und Verantwortlichen aus der Politik, Medizin, Wirtschaft und mit weiteren Betroffenen», so das Bündnis.

Zudem unterstützen sie das Notrecht-Referendum der «Freunde der Verfassung» und rufen dazu auf, dieses Referendum gegen das Covid-19-Gesetz zu unterschreiben. Sprecher des Aktionsbündnisses Urkantone ist Josef Ender, Unternehmer aus Ibach.

Bündnis tritt an die Öffentlichkeit

Das Aktionsbündnis tritt diese Woche mit Inseraten in Medien in den Kantonen Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden an die Öffentlichkeit. Illustriert werden die Inserate mit einem Gruppenbild von Unterstützern mit dem Motto «Mensch sein! Gesicht zeigen!».

Aktionsbündnis Urkantone