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Politik
14.10.2021

TV-Diskussion zu den Medien-Subventionen

Online-Verleger Bruno Hug (l.) und Simon Jacobi (r.) reden in der Tele Z - Diskussion bei Claudia Steinmann über die nächsten Februar zur Volkabstimmung kommenden Medien-Subventionen.
Online-Verleger Bruno Hug (l.) und Simon Jacobi (r.) reden in der Tele Z - Diskussion bei Claudia Steinmann über die nächsten Februar zur Volkabstimmung kommenden Medien-Subventionen. Bild: Tele Z
Am 13. Februar 2022 stimmt das Schweizer Volk über Subventionen von jährlich 178 Millionen an private Verleger ab. Bruno Hug vom Online-Verbund Portal24 ist dagegen. Simon Jacobi ruft in der TV-Diskussion nach dem Staat.

Gegen die vom Parlament geplanten Mediensubventionen von jährlich 178 Millionen Franken an reiche Medienhäuser kam letzte Woche mit gut 117'000 Unterschriften das Referendum zusammen. In dem Komitee unter der Führung von Ex-FDP-Nationalrat Peter Weigelt sitzt auch Bruno Hug, Verleger des Online-Verbundes Portal24, zu dem heute 15 Online-Portale von Schaffhausen bis nach Klosters gehören.

«Absolute Steuergeldverschwendung»

Bruno Hug führt in der TV-Diskussion auf Tele Z aus, warum die Medien-Subventionen «reine Steuergeldverschwendung» seien. Insbesondere, da das Geld zu mehr als zwei Dritteln Milliardären, gut situierten Verlegerdynastien und Verlags-Aktionären zugut käme.

Ein mässiger Kompromiss

Sein Kontrahent, Simon Jacobi, Verleger von www.tsüri.ch, will mit seinem Online-Portal staatlich subventioniert werden. Gleichzeitig führt er aber aus, das neue Mediengesetz sei nur ein «Kompromiss», respektive falsch. Wie er in der TV-Diskussion sagt, möchte er nach der allfälligen Annahme des Gesetzes danach  eine Volksinitiative ins Leben rufen.

Verleger Hug entgegnet: «Dann müssen wir jetzt zum Gesetz nicht Ja sagen, um es danach mit einer Volksinitiative wieder abzusetzen.» Das wäre dann doch etwas zu viel Arbeit.

Das TV-Duell ist unter folgendem Link zu finden: www.telez.ch

Linth24/Toggenburg24